Aktuelles
Schnick Schnack - Line Dance Workshop mit Enrico Adler am 25.3. und 26.3.2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Märker   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 17:13 Uhr

Obwohl Enrico mitten im Renovierungsstress steckte, hatte er es sich dennoch nicht nehmen lassen, unseren jährlichen Workshop in der Metropole Harxheim durchzuführen. Für uns Tänzer ist der Workshop immer ein sehr großes Highlight. Daher sind wir auch mega dankbar, dass Enrico trotz Umzugsstress gekommen ist :-)


Wie jedes Jahr begann der Workshop Samstag in der früh. Enrico spielte uns kurz die Lieder der mit Nicole ausgewälten Tänze vor. Wieder sehr schöne und aktuelle Titel dabei. Und schon ging es los. Mit viel Witz und Charme lernten wir Ratz Fatz den ersten Tanz, der, wie immer, ein einfacher 32 Count Anfänger Tanz war (32 Counts bedeutet Zählzeiten – zur Verdeutlichung: es gibt auch Tänze mit 96 Counts und mehr). Und natürlich sehen die Tänze bei Enrico vollkommen anders, als bei uns aus. Sein Hüftschwung, einfach der Wahnsinn! Innerhalb von 20 Minuten war der Tanz gelernt. Nach dem zweiten Tanz gingen wir erst mal raus zum Fotoshooting. Ein herrliches Sonnenwetter, perfekt für Hallentraining ;-) Die Stimmung war entsprechend großartig, es wurde viel gelacht.


Vor dem Mittagessen lernten wir noch zwei weitere Tänze. Der irische Tanz war ansich einfach und sehr schön. Bei dem Tanz kann Nicole schön spielen, im Sinne von gegenüber Tanzen oder sogar ineinander. Was Enrico auch gleich mal umgesetzt hat und uns direkt gegenüber hat tanzen lassen. Das hat super geklappt, auch wenn es von einigen großes Stöhnen gab. Es ist halt nicht jedermans Sache. Bei dem Tanz hat Enrico immer Schnick Schnack an einer bestimmten Stelle gesagt, herrlich :-) Und Schnick Schnack kam auch schon das, wie jedes Jahr, hoch gelobte und leckere Essen von Familie Wolf. Danke dafür :-)


Nach der Pause ging es mit einem recht schwierigen Tanz weiter. Der ungewohnte Rhythmus des 2 Step Night Club stellte eine größere Herausforderung dar. Für diesen Tanz haben wir gefühlt auch am längsten benötigt. Ich werde das Lied von Enrice Eglesias El Corazon nie wieder mit der Leichtigkeit hören können wie vor diesem Samstag :-D


Wir lernten noch zwei weitere Tänze, wobei einer nochmal, zum Glück, recht einfach war. Danach waren wir alle ziemlich ko. Hier wird nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn stark beansprucht. Wr räumten alle noch fix auf und gingen glücklich heim.


Am nächsten Tag ging es um 9 Uhr - durch die Zeitumstellung eigentlich schon um 8 ächz – Wir wiederholten alle 7 Tänze vom Vortag. Es ist erstaunlich, wie viel wir in der kurzen Zeit gelernt haben! Enrico, Du bist Spitze! Herzlichen Dank für Deinen jährlichen Einsatz! Ebenso ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen Marion und Nicole und an Sylvia, die Enrico und Verena ein Heim für das Wochenende zur Verfügung stellten. Dank euch war es wieder ein sehr gelungener Workshop! Wir freuen uns schon aufs Üben der gelernten Tänze im Training mit Nicole und auf den Workshop im nächsten Jahr!


alt

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. April 2017 um 17:29 Uhr
 
Tanzfieber 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marion Schneider   
Samstag, den 18. März 2017 um 12:11 Uhr


… und es war wieder einmal soweit…


Wie alle Jahre, kurz nach der Fastnachtskampagne, fand in Harxheim  in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro der Verbandsgemeinde Bodenheim,  das Tanzfieber statt.


Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, bei der aktive Kinder- und Jugendballette der VG und den umliegenden Ortschaften noch einmal ihr Können zeigen.


Bei einer Altersspanne von 4 bis 19 Jahren kann man sich das bunte Treiben lebhaft vorstellen.

Den Anfang machten die CVE Küken des Carneval Verein Entenbrüder aus Nackenheim.Zu dem Thema „Las Vegas“ legten sie eine heiße Sohle auf´s Parkett, und in schwarzen Anzügen mit Accessoirs in Rot und Silber ließen sie die Bühne glitzern.


Die Tanzflöhe des Lörzweiler Carneval Club verbreiteten Dschungelfieber mit dem „König der Löwen“. Supersüß geschminkt sahen wir kleine Löwen ganz groß. Bei dieser Gruppe ist auch immer wieder toll zu sehen, dass Integration auch schon bei den Kleinen groß geschrieben wird. Eine der Tänzerinnen ist trotz Down-Syndrom eifrig mit dabei.


Nun ging es auf das weite Meer hinaus. Das Kinderballett des Bodenheimer Carneval Vereins setzte als „Seeräuberinnen“ schwungvoll die Segel. Bei hohen Wellen erfordert das Tanzen noch einmal so viel Geschick, und das zeigten sie sehr überzeugend. Die Zugabe „Gott muss ein Seemann sein- keiner geht verloren“ kann auch den ein oder anderen Gedankenanstoß geben…


Die letzten vor der Pause waren unsere Jubilare - die Tanzmäuse des Lörzweiler Carneval Club. Das Motto sagte alles: 20 Jahre Tanzmäuse (ich glaube allerdings nicht, dass man hier Tänzerinnen der ersten Stunde dabei hatte). In traditionellen Fastnachtsfarben und mit weißen Mäusen (nur Stofftiere natürlich) in den Haaren konnte das Publikum klassische Tanzschritte sehen.


Der 2. Teil begann mit dem Ballett Boom der Fidelen Brüder aus Gau-Bischofsheim. Schon mit einem tollen Einmarsch in silbernen Kostümen mit galaktischen Helmen brachten sie uns ihr Motto nah: „auf dem Weg zu den Sternen“. Zu „Final Countdown“ oder auch „Dancing in the Moonlight“ rockten sie die Bühne mit bestechender Bühnenpräsenz.


Um jetzt noch einmal auf unsere Nachbarn, die Lörzweiler, zurück zu kommen: Ja, das 3. Ballett deren Carneval Club`s ging an den Start. Als “Paradiesvögel” in leuchtend bunten Kostümen und  passendem Kopfschmuck verbreiteten sie Stimmung pur. Mit akrobatischen Einlagen und heißen Rhythmen brachten sie den Saal in Bewegung - Hände still halten quasi unmöglich.


Die Estrella`s von den Fidelen Brüdern in Gau Bischofsheim brachten dann als „Candy´s“ in rosa Kleidern auch die „ältere“ Generation zum Mitmachen. Mit Liedern aus „Mary Poppins“ oder dem Oldie „Lollipop“ zauberten sie ein Lächeln auf die Gesichter im Zuschauerraum. Vielleicht sollten wir alle ab und zu mal die rosa Brille aufsetzen - „Schwarz sehen“  kommt in dieser Zeit  leider viel zu oft vor.


Eine ganz andere Art von Show boten uns dann die Shining Stars vom TV-Schwabsburg. Mit dem Thema „Tribute von Panem - Tanz für die Freiheit“ wirbelten sie vergleichbar mit Gladiatoren im alten Rom in rüstungsartigen Kostümen über die Bühne. Mit Schwung und Elan verstanden sie es, den Saal in Stimmung zu versetzen. Akrobatik wurde groß geschrieben und sie belohnten uns mit einem eindrucksvollen Schlussbild.


Den Abschluss bildeten die Supremes, das Ballett der Harxheimer Karnelvalsgesellschaft. Unter dem Motto „Der rosarote Panther“ überfielen sie den Saal als „Knastschwestern“ in Columbo-Gedächtnis Mänteln getarnt. Was früher der Criminal Tango war, ist heute diese Tanzgruppe. In schillernden Kostümen (die im Knast bestimmt verboten wären) jagten sie über die Bühne - immer auf der Flucht vor der Polizei.


Alles in allem waren wieder einmal alle Gruppen super, und das verdanken wir auch den Trainerinnen und Trainern, die ihre Zeit und Nerven opfern, damit wir das Ergebnis genießen dürfen. Also auch im nächsten Jahr erwarten wir viele neue Ideen und freuen uns jetzt schon.


Danke natürlich auch an die Tanz- und Trachtengruppe der SG03, der sich bei Auf-und Abbau, Kuchen- und Getränketheke und was auch sonst noch immer anfällt, aktiv beteiligt.


….und danke an alle, die ich hier vergessen habe…..


Marion Schneider


alt

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. April 2017 um 17:28 Uhr
 
Lebendige Brauchtumspflege PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karin Weber   
Donnerstag, den 17. November 2016 um 17:58 Uhr

Tanz- und Trachtengruppe Harxheim zeigt deutsche Volkstänze in historischen Kostümen

Von Karin Weber

Foto: Tanz- und Trachtengruppe Harxheim Foto: Tanz- und Trachtengruppe Harxheim

HARXHEIM – Die Freude am Volkstanz ist den Aktiven der Tanz- und Trachtengruppe der SG 03 Harxheim bei der Eröffnung des diesjährigen Weinhöfefestes anzumerken. Hier sowie zur Kerb der rheinhessischen Weinbaugemeinde erfreuen sie ihr Publikum mit überlieferten deutschen Volkstänzen. Festliche Auftritte in Nachbargemeinden oder bei Trachtenumzügen der Umgebung – zuletzt beim Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey
– gehören zum Selbstverständnis der Volkstänzer. „Ich erarbeite mir die Tanzschritte anhand von Tanzschriften und bringe sie dann der Gruppe bei“, sagt Nicole Muth. Die langjährige Übungsleiterin nimmt regelmäßig an verschiedenen Workshops teil, um ihre Aktiven fachkundig anzuleiten.

Doch zunächst ein Blick in die Vereinsgeschichte: Gegründet wurde die Gruppe als Volkstanzgruppe der Sportjugend Rheinhessen am 1. Dezember 1963 im Rahmen eines Lehrgangs der Sportjugend des Kreises Mainz- Land in der Sportschule Seibersbach. 1975 übernahm Friedrun Roßbach die Gruppe und siedelte sie in Harxheim unter der Sportgemeinde 03 an.


Bis man sich 1986 zum Tragen einer eigenen Tracht entschied, habe man in blau-weißer Kleidung getanzt. Die neue Tanzkleidung sollte allerdings auf echten Grundlagen beruhen und keine Fantasietracht sein. Vom damaligen Leiter des Bodenheimer Heimatmuseums, Rüdiger Gottwald, erhielt Friedrun Roßbach die Abbildung eines rheinhessischen Winzerpaares in Tracht aus dem Jahr 1844.

Keine Fantasietracht

Anhand dieses Vorbilds fertigte eine Uniformfabrik in Tübingen die kostbaren Gewänder, die die Harxheimer zum ersten Mal beim Weinhöfefest 1987 bestaunen konnten. Die Damen traten mit blauem Rock, goldener Schurz, schwarzem Mieder und weißer Bluse auf, die Herren mit senffarbener Hose, weißem Hemd, weinroter Weste und bei festlichen Gelegenheiten mit Bratenrock. In Anlehnung an die französische Vergangenheit Rheinhessens erhielten sie einen schwarzen Dreispitz.

Die Hauben der Damentracht fehlten jedoch zunächst. „Das Alzeyer Stadtmuseum hatte in seinem Bestand eine echte alte Hochzeitshaube, etwa aus der Zeit um 1850, die uns damals als Vorbild gedient hat“, sagt die heutige Trainerin. Ein Hauben- Restaurator aus Eggmannsried gab den Tänzerinnen Anleitungen, ihre Hauben selbst zu fertigen.

Selbstgefertigte Hauben

Vorsichtig holt Nicole Muth eine reichhaltig bestickte und mit weißer Spitze verzierte Haube aus ihrer Hutschachtel. „Alleine für das Sticken der Verzierung mit Goldfäden wurden etwa 50 Stunden pro Haube investiert“, sagt sie lächelnd und hält ihre blaue Haube stolz in die Kamera. Denn dieser festliche Kopfschmuck mit den breiten Zierbändern macht die Damentracht zu einem wahren Hingucker.


Aktuell besteht die Trachtengruppe aus 17 Aktiven, trainiert wird zweiwöchentlich sonntags von 18 bis 19.30 Uhr in der Harxheimer Sporthalle. Direkt im Anschluss treffen sich die Tanzfreunde, die „aus Spaß an der Freud“ ihr Tanzbein schwingen. Neun Unterrichtseinheiten absolviert
Nicole Muth wöchentlich für ihren Verein, denn schon die Kleinsten sind in der Tanz und Trachtengruppe der SG 03 willkommen. Spielerisch kreativ werden die Drei- bis Vierjährigen und die Fünf- bis Sechsjährigen an Takt und Rhythmus herangeführt. Kleine Choreografien für Kreis- und Paartänze sowie erste Line-Dance-Figuren bilden das Repertoire der verschiedenen Altersgruppen im Kindertanztreff. Apropos Line Dance: Direkt im Anschluss an den Kindertanztreff erobern die Linedancers den Tanzboden. Auf fast jede Art Musik wird in der Reihe, manchmal auch aus der Reihe getanzt. „Alle, die nun neugierig geworden sind, dürfen ihre Turnschuhe einpacken und in der Sporthalle vorbeikommen“, lädt die Trainerin Interessierte zwischen 3 und 88 Jahren ein.

Quelle: Wormser Wochenblatt, Samstag 12. November 2016

http://rhein-main-wochenblatt.de/wp-content/uploads/epaper/20161112_865.pdf

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. November 2016 um 10:34 Uhr
 
Sonnig in den Rheinland-Pfalz Tag in Alzey PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Märker   
Sonntag, den 19. Juni 2016 um 20:08 Uhr

„Rheinland-Pfalz hat vom 3. bis 5. Juni 2016 sein 33. Landesfest in Alzey gefeiert. "Die Volkerstadt ist ihrem Ruf als 'heimliche Hauptstadt Rheinhessens' mehr als gerecht geworden. Über 250.000 Menschen wurde ein tolles Programm geboten", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Auf zehn Bühnen und insgesamt 26 Veranstaltungsplätzen mit rund 250 Ständen gab es Informationen und Unterhaltung. Auf den Bühnen der rheinland-pfälzischen Hörfunksender und des SWR-Fernsehens sind unter anderem Rea Garvey, Max Giesinger, Culcha Candela, Chris Thompson, Laith Al-Deen und Michael Holm aufgetreten. Höhepunkt war der große Festzug am Sonntag mit über 110 Zugnummern.

"Alzey ist es auf ganz charmante Weise gelungen, Tradition und Moderne, Geschichte und Sagenwelten, Lebensfreude und Gastfreundschaft zu vereinen und so hohe Lebensqualität zu schaffen. Ich bin sicher, dass dieses Wochenende in der Stadt, in der ganzen Region noch lange positiv nachwirken wird", bedankte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. "Die Alzeyerinnen und Alzeyer haben gezeigt, was Gastfreundschaft bedeutet".“

Quelle: www.rlp.de

Unsere Trainerin Nicole Muth ist im Sportbund Rheinhessen sehr aktiv und wurde kurzerhand von eben diesem angesprochen, ob unsere Trachtengruppe denn nicht mit auf dem Festumzug der Rheinland-Pfalz-Tage, diesmal in Alzey, unter der Festzug-Nr. 23 mitlaufen möchte. Denn zu so einem Anlass passen unsere Rheinhessischen Winzertrachten optimal dazu. Bereits kurze Zeit später haben sich schon mehr als 10 Tänzer und Tänzerinnen bereit erklärt, an dem Festumzug teilzunehmen.

Wie gewohnt war die Organisation Ratz-Fatz erledigt, Fahrgemeinschaften wurden gebildet und in der Kolonne ging es los zum Park and Ride Parkplatz. Erst dort entschieden wir uns, dass wir die Hauben aufziehen werden, denn das Wetter sah dann doch besser aus, als es die ganze Zeit hieß. Nichtsdestotrotz hat Nicole an die speziellen Regenschirme – darunter passen zwei Tänzer – gedacht, die wir natürlich mitnahmen. Am Sammelpunkt angekommen, stapelten wir erstmal alle Schirme, Getränke, Taschen und die Spencer / Janker auf den Bollerwagen von Nadja. Ohne Expander ging da nix mehr, so voll wurde er gepackt. Uschi, vom Sportbund Rheinhessen, überreichte jedem von uns noch fix einen kleinen Obolus für Speis und Trank, Danke dafür Lächelnd

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Nach gefühlten drei Stunden ging der Festumzug gemächlich los. Mit guter Laune und tollem Wetter ging es die Alzeyer Straßen entlang, an denen uns ebenso gut gelaunte Menschen begrüßten. Simone hatte eine spontane Idee, welche sofort in die Tat umgesetzt wurde. Frank rief laut RHOI und der Rest kurz darauf HESSE. Uns so wurde unser Schlachtruf für den Festumzug geboren, welcher bei der Menge gut ankam.

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Schon an der ersten Kurve des Umzuges blieben die jeweiligen Gruppen kurz stehen und brachten kleine Darbietungen vor. Auch wir wurden von der Menge angehalten, doch ein Tänzchen vorzuführen. Kurzerhand wurde spontan entschieden, dass Werner und Markus sich Nicole und Susi schnappen und kurzerhand den Flieger – Die Männer halten sich hinter dem Rücken fest, die Damen an der Schulter der Herren und dann wird sich gedreht, die Damen heben dabei ab und fliegen regelrecht – vorführten. Das kam sehr gut an und wir bekamen großen Applaus.

Der Flieger, Bild stammt von einem anderen Auftritt

(Der Flieger, Bild stammt von einem anderen Auftritt)

Vom Rand her bekamen wir immer wieder zugerufen, dass unsere Trachten sehr hübsch seien und im Besonderen die Hauben. Wir bedankten uns mit einem Lächeln. So ging es knapp 3 km lang weiter, immer wieder mal der Flieger präsentierend. An der Ehrentribüne angelangt, wurde den Flieger wieder präsentiert, welches kurzerhand von SWR aufgefangen und ausgestrahlt wurde (www.swr.de), ebenso der Schlachtruf von Frank. Am Ende angelangt sammelten wir uns und liefen, mit kurzem Zwischenstopp an einer Eisbude, zum Schloss. Am Schloss hatte der Sportbund Rheinhessen seine Bühne aufgebaut, einige Getränke und Essensbuden, sowie hier und da noch ein paar Akteure. Die schattigen Sitzgelegenheiten wurden von einigen gerne genutzt. Denn jetzt hieß es noch ein wenig zu warten, bis die Shuttlebusse wieder zum Park and Ride fahren. Diese fuhren erst nachdem der Festumzug fertig war. Die Zeit verflog wie im Nu und schon waren wir wieder auf dem Heimweg. Alles in allem ein sehr gelungener schöner Tag Lächelnd

Simone Märker

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 20:53 Uhr
 
200 Jahre Rheinhessen - Umzug in Mainz bei strahlendem Wetter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Märker   
Sonntag, den 19. Juni 2016 um 19:52 Uhr

Helau mit Sonnenbrille und im knappen Top: Dass der Rosenmontagszug im Februar wegen Sturmwarnung ausgefallen war, hatte das einmalige Spektakel möglich gemacht. Der federführende MCV legte Wert darauf, im Mai keinen „Fastnachtsumzug“ auszurichten, sondern einen neuen Akzent zu setzen. So huldigten anlässlich des 200. Rheinhessen-Geburtstags die über 2.000 Zugteilnehmer mit Kostümen im Biedermeier-Stil und Verkleidungen von der Weintraube bis zum Winzer in 77 Zugnummern der Geschichte der Region.

Quelle: Allgemeine Zeitung

Und bei diesem Motto, so dachten sich die Wallensteiner aus Mainz-Kastel (http://www.die-wallensteiner.de/), würden doch die Trachten der Harxheimer Trachtentanzgruppe sehr gut passen. Diese wollten sie kurzerhand ausleihen, doch mit der Reaktion unserer Trachtengründerin Friedrun Rossbach haben sie nicht gerechnet. Wir verleihen wenn dann nur die Trachten mit samt ihren Tänzer/innen! Wir sind ja schließlich kein Verleihservice Zwinkernd

Also, was blieb den Wallensteinern da auch noch anderes übrig, orderten sie unsere Trachtentanzgruppe an. Die Ehre, bei so einem einmaligen Spektakel dabei sein zu dürfen, haben sich 10 Tänzer/innen nicht entgehen lassen wollen und stimmten der Anfrage der Wallensteiner zu.

Ratz Fatz war geklärt, wie unsere Gruppe zum Treffpunkt in Mainz kommt. Bereits in der Straßenbahn waren wir eine kleine Attraktion. Ins Gespräch zu kommen, war also kein Problem. In Mainz angekommen ging es direkt zielstrebig Richtung Treffpunkt, aber nicht, ohne kurz an einer Eisdiele halt zu machen. Bei so einem tollen Wetter schmeckt das ja bekanntlich sehr gut Lächelnd

Am Treffpunkt angekommen, wurden wir von den Wallensteinern herzlich begrüßt. Kurz darauf trafen die Biedermeier von Eltville ein. Ein sehr eindrucksvoller Anblick wurde uns geboten. Tolle Kleider im Biedermeierstil mit Hüten und Sonnenschirmen. So ein Sonnenschirm war ganz schön praktisch, zumindest an diesem Tag. Wir waren am Ende so um die 4-5 verschiedene Gruppen, die unter der Startnummer 50 mit den Wallensteinern liefen. Insgesamt ein toller Anblick!

alt

Wir machten noch fix tolle Gruppenfotos, Danke Jürgen Lächelnd und kurz darauf ging es, unter typischer Fastnachtblasmusik der mitgebrachten Kapelle der Wallensteiner, los zum Startpunkt. Dort angekommen, hieß es auch erst mal wieder warten. Ein schattiges Plätzchen war auch fix gefunden. Die Füße durften nochmal kurz gelüftet werden, denn die warmen Wollsocken sind bei solch einem Wetter dann doch ein wenig arg warm.

Ein Paar der Biedermeier hatte sogar, bei diesem Wetter, eine unglaublich lockige Perücke auf. Passte zwar sehr gut zu ihrer Biedermeierkleidung, sah dann aber doch sehr sehr warm aus.

Gegen halb vier riefen unsere Gruppenführer der Wallensteiner dann zum Aufbruch. Schnell war unsere Laufformation geklärt. Jeweils vorne und hinten einer unserer Tänzer mit jeweils einer Tänzerin an rechter und einer Tänzerin an linker Seite. In der Mitte in zwei Reihen jeweils zwei Tänzerinnen, wobei einer der Gruppen den Bollerwagen mit unseren Wasserrationen hinterher zog. Die Damen liefen traditionell mit den Händen in den Hüften und die Herren mit Stolz erhobener Brust.

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Immer noch nicht ganz klar war der Schlachtruf. Rufen wir nun Helau? Rhoi Hesse? Aber sobald wir bei den Besuchern des Rheinhessenumzuges ankamen war klar, dass Helau gerufen wird. Mit einem herzlichen Lächeln und immer wieder Helau rufend ging es dann die gut 3,5 km lange Strecke durch die Mainzer City entlang. Am Wegesrand erblickten uns immer wieder bekannte Gesichter, denen wir mit einem herzlichen Lächeln und einem lauten Helau begrüßten, manchmal sogar mit einer herzlichen Umarmung. Zwei, drei kurze Pausen und nach ca. 1,5 bis 2 Stunden waren wir am Ziel angelangt.

Einigen von uns brannten die Füße durch das lange Laufen in den Trachtenschuhen. Denn wenn man nur gemütliche Sportschuhe gewohnt ist, kann solch eine Wanderung zur leichten Qual werden. Aber auch das ertrugen wir mit einem Lächeln. Alles in allem ein sehr gelungener Nachmittag, gerne wieder und allzeit bereit! Lächelnd

Simone Märker

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 20:48 Uhr
 
Sieben auf einen Streich ! (Jogi, Danke für den Titel) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Helga Sieben   
Sonntag, den 19. Juni 2016 um 19:47 Uhr

oder:  Wie territorial sind Harxheimer Linedancer?

Alles war wie immer. Der Linedance Weltmeister wurde extra eingeflogen, bestens versorgt, bespaßt und weich gebettet. Tanzwütige Frauen versammelten sich in der Harxheimer Sporthalle, um von Enrico Adler diverse Tänze zu erlernen. Köpfe und Füße qualmten, denn immerhin wurden laut Handy-App ungefähr 15 Kilometer getanzt.

Sprachlich hatte sich auch nichts geändert. Aus Viertel machte er Vüddel und jedes G wurde zu einem J (genauere Erklärungen sind in den vorherigen Artikeln nachzulesen). Die Sporthalle hatte 2,4,6 und 9 Wände und Hüften mussten vor dem geschmeidigen Kreisen erst entriegelt werden. Alles sehr ähnlich wie in den Jahren zuvor.

Doch zwei Dinge waren anders. Diesmal schafften wir 7 auf einen Streich. Sieben neue Choreografien hat uns Enrico in Köpfe und Füße gezaubert. Wir können stolz auf uns sein Lächelnd

Doch noch etwas ganz außergewöhnliches hat sich zugetragen. Es gab einen tanzwütigen Mann. Außer Enrico-Weltmeister -Adler  hat Andy mit uns die Linien geteilt. Ein Mann, der auch in seinem normalen Leben freiwillig tanzt. Nach der ersten Kaffeepause dachte er, dass es nett wäre mal auf einem anderen Platz zu tanzen. OOOOh haaaa……da hatte er allerdings nicht mit dem territorialen Verhalten , der Harxheimer Linedancerin gerechnet, deren Platz er eingenommen hatte…… (Territorial-und Revierverhalten lassen sich nicht nur in der Tierwelt beobachten. Hiermit werden das eigene Revier, der eigene Lebensraum beschützt und gesichert. Tiere neigen dazu, ihr Territorium auf irgendeine Art zu markieren………., aber genug davon….. ;-) ).

(aus  Sprachkurs Hund v. M.Rütter)

Einige guckten erleichtert, dass ihr Revier nicht betroffen war, doch weniger territoriale Tänzerinnen machten Platz und ließen Andy die Perspektive wechseln. Es war ein herrliches Tanzwochenende  !!!!

Danke Nicole, Silvia und Marion, dass ihr das immer so wunderbar organisiert.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Helga Sieben


alt

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. April 2017 um 17:32 Uhr
 
Närrisches Jubiläum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marion Schneider   
Sonntag, den 19. Juni 2016 um 19:35 Uhr

11 Jahre Tanzfieber- da fällt einem doch nur eines ein: Helau!!!!

Am 21.02.2016 fand dieses Ereignis statt - angeblich soll man vorher einen großen Rat einberufen haben, der darüber entschied, ob es nicht vielleicht zu windig für die Anreise der Aktiven wäre. Aber gestandene VG-ler ließen sich durch nichts beirren und nahmen die Strapazen auf sich…. Machen wir also nun eine musikalische Reise durch die Verbandsgemeinde (die Freunde aus Schwabsburg sehen wir mal für diesen Tag als eingemeindet an):

Angefangen im schönen (dieses Attribut trifft natürlich auch auf alle im folgenden Text genannten Ortschaften zu) Harxheim mit unseren „Kleinsten“: der Tanz- und Trachtengruppe der Sportgemeinde 03. Als Bodyguards getarnt boten sie uns eine gelungene Show mit geschickten Selbstverteidigungsübungen, vollem Körpereinsatz und Tanzeinlagen. Wieder einmal bewiesen uns auch die „kleinsten“ Tänzer, was man mit Fleiß und Geschick alles hinbekommt.

Weiter ging es mit dem Kinderballett der Bodenheimer Schoppengarde, die uns als Indianer getarnt in die Welt des Wilden Westens entführten. Angemerkt sei hier noch, dass diese Gruppe die einzige war, in der sich zwei männliche Tänzer mit auf die Bühne trauten. Super Jungs… und lasst euch nicht einreden, dass Tanzen nur was für Frauen sei!

Kaum war der Qualm der Kriegspfeifen verdampft, da machten uns die Tanzflöhe des Lörzweiler Carneval Clubs als Hexen verkleidet die Hölle heiß. Sie zeigten ausgelassen ihre Freude darüber, gemeinsam zu tanzen und zu feiern und sich so auf die kommende Walpurgisnacht vorzubereiten - wehe uns normal Sterblichen.

Im Anschluss zeigte sich das Kinderballett des Bodenheimer Carneval Vereins als Minions, die auf flotte Musik eine heiße Sohle aufs Parkett legten. Wer es nicht weiß - diese Minions sind kleine gelbe Wesen, die schon ewig existieren und eigentlich nur Helfer sein wollen, aber nicht immer wissen, wem sie helfen sollen….

Dann kam das Ballett Moonlight des TV Schwabsburg mit dem Motto „Lost in Paradise“. Wunderschön farbenfroh und mit zahlreichen Aktiven boten sie uns eine ausgewogene Show, die bereits ansatzweise Schrittfolgen der „großen“ Balletts zeigte.

Dann wurde es wild auf der Bühne. Von den Fidelen Brüdern in Gau Bischofsheim wurde uns vom Ballett „Boom“ ein Kampf im Dschungel dargeboten. Im neongrünen Leopardenlook zu Trommelwirbel und heißen Melodien groovte der ganze Dschungel und wir wurden mit tollen Showelementen beeindruckt. Nachwuchsprobleme gibt es hier keine - fast hätte man die Bühne wegen Überfüllung schließen müssen. So gefällt uns das!!!

Nach einer kurzen Pause ging es dann gut gelaunt weiter.

Die Tanzmäuse des Lörzweiler Carneval Clubs tanzten als Robin Hoods gegen Unrecht und für mehr Gerechtigkeit. Das ist in unserer heutigen Zeit ein immer wichtiger werdender Aspekt - es sollte mehr Robin Hoods auf dieser Welt geben… Immer Aufsteh‘n um 9 Uhr morgens und den Tag mit „Guten Morgen Sonnenschein“ beginnen - wäre das nicht schön?

Mit dem Motto „der perfekte Tag“ verbreitete Sunrise vom TV-Schwabsburg gute Laune. Den Tag als einzige Party sehn und jeden Tag genießen - das wünschen wir uns doch alle, auch wenn es nicht immer so ist, aber träumen darf man doch… Also, dance all your life…

Die Estrellas, erneut ein Gewächs der Fidelen Brüder aus Gau-Bischofsheim, machten mit uns als griechische Götter einen Ausflug in die Antike. Der immerwährende Kampf Gut gegen Böse - Recht gegen Unrecht. Hätte man damals schon so getanzt wie wir es hier sahen, hätte man wohl viele Kriege vermeiden können - Konflikte „auszutanzen“ fände ich eine tolle Alternative zum Kämpfen.

Es brodelte auf der Bühne: als Drachen verkleidet heizte uns das Jugendballett des Lörzweiler Carneval Club so richtig ein. Fetzige Musik und wunderschön anzusehende Kostüme machten diesen Auftritt zu einem Augenschmaus. Schon der Einmarsch mit einem Ungetüm von Drachenschädel ließ erahnen, dass es wild zugehen sollte. Tanzelemente und Fantasy - eine super Kombination.

Und wie der Nachmittag begonnen - mit einer Gruppe aus Harxheim - so sollte er auch zu Ende gehen. Das Ballett Supreme der Harxheimer Karneval Gesellschaft gab nochmal alles. Zu fetzigen Rock-Rhythmen und in flammenden Kostümen brachten sie die Menge zum Toben. Bekannte Melodien luden zum „Mitwippen“ ein und die dargebotene Show war echt sehenswert.

Hiermit endet der kurze Abriss über das Tanzfieber 2016. Wie alle Jahre möchten wir uns bei allen aktiven Tänzerinnen und Tänzer und deren Trainerinnen bedanken. Macht weiter so und zeigt uns in 2017 erneut euer Können.

Danke natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer, also an das fleißige Bienenvolk, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Marion Schneider

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 20:48 Uhr
 
10 Jahre Tanzfieber PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Muth   
Dienstag, den 17. März 2015 um 19:29 Uhr

10 Jahre Tanzfieber

Wie, schon 10 Jahre her??? Kann doch gar nicht sein, da muss ein Irrtum vorliegen:-)))
So hat wohl mancher gedacht, als er die Ankündigung für die diesjährige Jubiläumsveranstaltung des Tanzfiebers 2015, eine Aktion der Verbandsgemeinde Bodenheim mit Unterstützung der Sportgemeinde (SG 03) Harxheim, gelesen hat.
Für die Neueinsteiger und Zugezogenen unter uns: Beim Tanzfieber treten kostümierte Tanz- und Showtanzgruppen aus dem Kinder- und Jugendbereich der VG Bodenheim und Umgebung nicht im Wettbewerb gegeneinander an, sondern zeigen nur in gemütlicher Atmosphäre nochmal, was sie im vergangenen Jahr einstudiert haben.
Los ging es mit den Schlümpfen der SG 03 Harxheim, eine der jüngsten Gruppen, die uns mit ihren weißen Zipfelmützen und blau geschminkten Gesichtern eine niedliche Eröffnung bescherten. Mit spielerischen Tanz- und Hüpfelementen machten sie uns neugierig auf den Rest des Nachmittags.
Dann kamen die "Rainbows" vom TV Schwabsburg. Unter dem Motto "Hip Hop unterm Regenbogen" tanzten sie zu fetzigen Rhythmen, ganz lässig in kurzen Jeans, weißen Shirts und roten Mützen. Zusammenfassend: Cooler, lässiger Hip-Hop der Kleinsten vom Feinsten.
Das Kinderballett der Bodenheimer Schoppengarde begeisterte uns anschließend als Cheerleader in türkis-glitzernden Kostümen. Bei Akrobatikeinlagen und schneller Musik konnte man sich vorstellen, dass diese Mädels am Rand eines Spielfeldes enorm für den Sieg ihrer Mannschaft mitverantwortlich sind.
Die "Tanzflöhe" des Lörzweiler Carneval Clubs führten uns in zauberhaften Kostümen mit rosa Feenflügeln als Tinkerbells in ein Feen- und Elfenland. Jeder Zuschauer konnte sich vorstellen, wie toll man sich als kleine Fee fühlt und wie viel Spaß es macht, die Leute zu verzaubern.
Nächster Programmpunkt war das Kinderballett des Bodenheimer Carneval Vereins. Als "Alice im Wunderland" machten auch sie uns Lust auf einen Ausflug in die Welt der Märchen und Sagen. Mit akrobatischen Einlagen gespickt schickten sie uns auf eine zauberhafte Reise ins Wunderland.
Danach wurde es zunächst gruselig. Das Ballett "Boom" der Fidelen Brüder aus Gau-Bischofsheim kündigte uns eine Monster Party an. Als die Bühne dann aber mit den vielen lila/ grellgrün/ bunt maskierten Monstern übersät war, die nur gute Laune versprühten, war doch bald klar: man muss nicht immer Angst vor Monstern haben, manche scheinen ganz nett zu sein.
Mit großen Schritten ging es auf die Pause zu und es gab noch ein besonderes Highlight: "Next Generation" vom TV 08 Dienheim ist nämlich eines der eher seltenen Spezies der Jungenballetts. Aber die steckten in keiner Form zurück. Unter dem Motto "Die Affen sind los" tanzten und turnten sie wild entschlossen in tollen Affenkostümen über die Bühne in einer fast schon musicalreifen Show.
Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Ballett "Moonlight", auch einer Abordnung des TV Schwabsburg, weiter. Unter dem Motto "So hot- es wird heiß!" tanzten sie zu heißen Tanzrhythmen in rot- orangenen Flammenkleidern und überwältigten mit enormer Bühnenpräsenz. Auch aufgrund akrobatischer Einlagen wurde dem Zuschauer „so richtig Feuer unterm Hintern“ gemacht.
Unter dem Motto "Back to the future" führte uns die Gruppe "Xtension" der TuS 06 Nackenheim musikalisch durch die letzten Jahrzehnte. Mit schwarzen Kleidern, Uhren aufs Gesicht geschminkt und auf dem Kleid nochmals wiedergegeben, zeigten sie mit künstlerischen Elementen bei hohem Tempo, dass jede Zeit ihre Lieder für sich hat.
Und kaum zu glauben, wieder trat eine Gruppe des TV Schwabsburg, die "Shining Stars" mit dem Thema "Viva la France" auf. In den französischen Nationalfarben führten sie uns von Napoleon über Dior in den Louvre zur Mona Lisa. Auch hier wurden tänzerische Leistungen gepaart mit künstlerischen Aspekten und Akrobatik. Es war einfach toll anzusehen.
Den krönenden Abschluss eines gelungenen Nachmittags machte die Harxheimer Karnevals Gesellschaft mit ihrem Jugendballett, den "Supreme". Unter dem Motto "Space" schwebten die Mädels mit Lichtkugeln und im Schutze eines riesigen Stoffbehanges in die Halle. In ihren bunten Kostümen entführten sie uns mit Showtanz und Akrobatik in die glitzernde Sphäre des Weltraumes.
Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Aktiven, den Trainerinnen und Trainern, den Organisatoren, den Blumen-, Kuchen- und Brezelspendern und natürlich bei all den fleißigen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Bedauerlicherweise waren viele Balletts aufgrund von Krankheit dezimiert bzw. konnten gar nicht auftreten - Gute Besserung und wir sehen uns dann einfach im nächsten Jahr wieder.
Macht`s gut, lasst euch was für 2016 einfallen, wir warten auf euch.
Marion Schneider
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. März 2015 um 19:48 Uhr
 
Bericht über dasTanzfieber 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Muth   
Dienstag, den 17. März 2015 um 19:21 Uhr

Bericht über dasTanzfieber 2014

Bereits zum 9. Mal lud die Sportgemeinde Harxheim am 09.03.2014 zum alljährlichen Tanzfieber in die Turnhalle ein.
Bei der bunten Mischung im Saal war schon im Vorfeld zu sehen, dass der Nachmittag bestimmt nicht langweilig werden wird und Aschermittwoch schien kurzfristig noch einmal außer Kraft gesetzt. Nach den Begrüßungsworten der Jugendpflegerin der Verbandsgemeine Bodenheim, Frau Simone Radler, die auch den gesamten Nachmittag moderierte, ging die unterhaltsame Reise los.
Den Auftakt machte die Harxheimer Karnevals Gesellschaft mit dem Damen-Nachwuchs Ballett, den „Surpremes“. Als Showgirls verkleidet, entführten sie uns in die verruchte Welt von Las Vegas und ließen auch zu anderen heißen Rhythmen die Puppen tanzen.
Die „Rainbows“ des TV 03 Schwabsburg ließen die Herzen höher schlagen - mit den Kleinsten (natürlich nur vom Alter her) sprangen sie in regenbogenfarbenen Kleidern von ihren Trainerinnen unterstützt über die Bühne.
Als Glamour Girls mit sexy pinken Lederjacken ausgestattet rockten die „Tanzflöhe“ vom Lörzweiler Carneval Club den Laden - wie die Aufschrift ihrer Shirts besagten, waren sie echte Rockstars.
Das Kinderballett des Bodenheimer Carneval Vereins begeisterte als Cheerleaders in rot und grün glitzernden Kostümen die Menge. Man sah den Mädels den Spaß ins Gesicht geschrieben - so soll das sein.
Von den Fidelen Brüdern aus Gau-Bischofsheim besuchten uns die “Fidelen Mädels“, die in großer Anzahl Clowns in neonfarbenen Kostümen mit Spaß und Akrobatik dabei waren. „Live für the applause“, ein Motto für die freche und peppige Einlage. 
Den Abschluss vor der Pause machte das 2. Ballett aus Schwabsburg, die als Musketiere mit Degen und Gewand das Motto „einer für alle und alle für einen“ in eine tänzerische Darbietung umsetzten.
Nach der Pause mal etwas anderes, ein Jungenballett gab sich die Ehre. Im 007-Stil, ordentlich und adrett sahen wir vom TV 08 Dienheim die „Next Generations“ - mit Akrobatik und Schauspielkunst überzeugten sie die Zuschauer.
Die „Tanzmäuse“ des Lörzweiler Carneval Clubs brachten die Bühne zum Leuchten. Mit ihren Kostümen in den traditionellen Fastnachtsfarben und mit vielen Federn versehen, zeigten sie eine Vorführung, wie es die Meenzer Fassenacht gerne sieht.
Einen Rückblick über die Musik des Eurovision-Song Contest gaben uns die „Shining Stars“ des TV 03 Schwabsburg. Als Schmetterlinge in schönen lila/ grünen Gewändern entführten sie uns zurück zu Lena, Guildo und anderen Künstlern - also von uns heißt es natürlich: 12 points go to Schwabsburg...
Das Jugendballett vom Lörzweiler Carneval Club wollte uns dann den Nachmittag noch einmal richtig versüßen. Zunächst hatte es zwar den Anschein, Henry Maske übe wieder mal seinen großen Auftritt, aber dann kamen unter den langen Mänteln die Mädels als große bunte Süßigkeiten hervor, die zu peppigen Rhythmen tanzten.
Zum Ende der Veranstaltung entführten die „Dexi Dancers“ der TuS Dexheim 1848 viel von uns zurück in unsere Jugend, auch wenn Winnetou angesichts der Show-, Tanz- und Akrobatikeinlagen wahrscheinlich blass geworden wäre.  
Die Kostüme, die Musikwahl und die Show waren mal wieder oberstes Niveau.
Wir danken allen Tänzern und Tänzerinnen sowie den Trainerinnen für ihr Engagement.
Wer schon in diesem Bereich tätig war, weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt.
Des Weiteren bedanken wir uns bei allen Kuchenspendern und Helfern, vor wie auch hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Wir freuen uns schon jetzt auf das 10.Tanzfieber im nächsten Jahr.

Marion Schneider

 
La Fête de Wallonie in Namur – Belgien Drucken E-Mail

Am Freitag, den 13. September 2013 machte sich ein Teil der Tanz - und Trachtengruppe Harxheim auf den Weg in das ca. 360 km entfernte Namur in Belgien. Dort finden immer am dritten Wochenende im September Festlichkeiten zu Ehren der Region „Wallonie“ statt, zu denen wir dieses Jahr als Gasttanzgruppe eingeladen wurden.

Samstagmorgens begann, nach einer kurzen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück, unser volles Programm mit einem Empfang des Bürgermeisters. Im Anschluss an seine ausführliche Rede machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Auftritt. In den darauf folgenden 24 Stunden tanzten wir auf insgesamt sieben Plätzen, die überall in Namur verteilt lagen, je eine halbe Stunde und erfreuten damit die interessierten Zuschauer.

Es war ein schönes Wochenende, an dem viel getanzt und gelacht wurde, wir die Stadt Namur kennengelernt haben und Einblicke in einheimische Traditionen gewinnen durften. Dazu zählten beispielsweise die Échasseurs namurois, auf Stelzen stattfindende Ritterkämpfe.

Sonntagabends machten wir uns müde, aber mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg.

Agnes Manstein

 
50 Jahre Volkstanz- und Trachtengruppe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Muth   
Dienstag, den 17. März 2015 um 19:07 Uhr

Vor 50 Jahren wurde die Volkstanz- und Trachtengruppe während eines Lehrgangs der Sportjugend Rheinhessen in der Sportschule in Seibersbach gegründet. Die Gründungsmitglieder waren die damaligen Kreisjugendleiter/innen Elisabeth Arnold und Fritz Horz. Im Jahr 1975 übernahm Friedrun Rossbach die Leitung. Zu dieser Zeit fanden die Übungsstunden in der Gaststätte Darmstadt statt. Die Gruppe hatte bereits ein großes Repertoire an Volkstänzen einstudiert. So traten die Tänzer/innen 1975 in Harxheim  zum ersten Mal öffentlich auf. Mit neunzehn Tänzen aus verschiedenen Ländern begeisterten sie die Zuschauer. Seit 1987 trägt die Trachtengruppe bei öffentlichen Auftritten eine Tracht, die nach einem Bild aus dem Jahr 1844 gefertigt wurde. Damit wurde sie im In- und Ausland bekannt.  Bei der Eröffnung des Mainzer Weinmarktes, des Harxheimer Weinhöfefestes und der Kerb, sind die Tanzvorführungen der Volkstanzgruppe nicht mehr wegzudenken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. März 2015 um 19:09 Uhr
 
Alle Jahre wieder oder Mundwinkel bis zur Decke (2013) PDF Drucken E-Mail

Alle Jahre wieder, jetzt schon 3 an der Zahl, lässt das Organisationstrio bestehend aus Nicole Muth, Marion Schneider und Silvia Geiberger den LineDance-Weltmeister Enrico Adler aus Berlin einfliegen.Aam ersten Märzwochenende war es wieder soweit. Enricos Aufgabe war es 25 tanzwütigen Frauen, an einem Wochenende, ca. 8 verschiedene Choreografien nahe zu bringen.Meist ist alles schnell im Kopf, doch der Weg vom Hirn bis zu den Füßen beträgt durchschnittlich 1,68 Meter und das ist wie bei dem Spiel „Stille Post“ interessant, was hinten bzw. unten raus kommt.Damit der Weltmeister motiviert und geduldig blieb, wurde er wieder bestens versorgt. In der „PrivatPension Geiberger“ wurde er weich gebettet und weltmeisterlich bekocht (ein Dankeschön an Jogi).Ein Grillabend, sowie der Transfer von und zum Flughafen gehörten auch zum Wohlfühlpaket und der Harxheimer Wein wurde wieder direkt nach Berlin geschickt.Enrico war samstags morgens um 9.30 Uhr wohl gelaunt und musste sich nur wenigen Neuen vorstellen, denn die meisten Mädels waren Wiederholungstäterinnen. Den Neuen versicherte er mit Berliner Schnauze, dass der Dialekt so bliebe.Das war gar nicht so schlimm, denn wenn man ein J durch ein G auswechselte, oder ein Ü durch ein IE, dann hatte man alles verstanden. Wir haben erst mal alle Lieder mit den Ohren „durchjeritten“ damit wir wussten, was uns erwartet.

Bevor ein Tanz in kleine für uns umsetzbare Stücke „jerupft“ wurde, um später mit Aussicht auf Erfolg wieder zusammen “jepappt“ zu werden, tanzte Enrico uns den jeweiligen Tanz vor.Ein Mann betanzte alleine eine halbe Sporthalle und 25 Frauen schauten gespannt zu. Und für die Herren, die beim Lesen jetzt leicht in sich hineinlächeln……..: Nein, das sah kein bisschen feminin (oder so) aus. Ganz im Gegenteil !!!!
Die tolle Musik sowie die dazu geschwungenen Hüften veranlassten die Sonne, sich seit Wochen mal wieder zu zeigen.Entweder deshalb oder aufgrund des Hüftschwungs wurde einigen Mädels schon beim zuschauen ganz schön warm.Spaß haben und Mundwinkel bis zur Decke, daran musste uns Enrico nicht allzu oft erinnern; obwohl die Köpfe und die Fußsohlen qualmten.Besonders kreative Eigenversionen von Schrittfolgen wurden mit herzlichen Lachern bedacht. Da wir bei 25 Frauen zum Teil 24 verschiedene Versionen zeigen konnten, war es kein auslachen…….meistens jedenfalls.

Wir reihten „vüddel“ Drehungen aneinander und schwangen unsere Hüften in alle Richtungen, was schlangenartig galant aussehen sollte, doch manchmal ähnelte es eher einem Gabelstapler in Aktion.Auf alle Fälle konnte man die verbrannten Kalorien bestimmt aus der Halle sausen sehen.Samstags gegen 18 Uhr waren wir fertig…fix und fertig, aber sehr zufrieden mit unserer Leistung.Sonntags um 12Uhr hatten wir alle gelernten Tänze wiederholt, sogar noch einen Neuen dazu gelernt, den restlichen Kuchen vertilgt und die Sporthalle ordentlich und pünktlich verlassen.Bei den Abschiedsworten von Enrico gingen die Mundwinkel wieder bis zur Decke, denn er versprach uns, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Wir freuen uns darauf !

Helga Sieben

 
Die unendliche Suche nach der liegenden Acht. (2012) PDF Drucken E-Mail

Linedance Workshop am 3. und 4. März in Harxheim.

Dafür wurde extra der Weltmeister, Enrico Adler aus Berlin eingeflogen. Einige wussten noch vom letzten Jahr was auf sie zukommt, Andere hatten sich davon erzählen lassen und wollten auch mal sehen, wie ein Mann nicht „auf“ ihrer Nase, sondern vor ihrer Nase rum tanzt.

Samstag 9.30 Uhr:

25 Frauen mit zum Teil noch müden Augen, wurden von einem strahlenden Enrico, vielen Flaschen Wasser und frisch gekochtem Kaffee in Empfang genommen.
Der erste Tanz wurde von dem Weltmeister einmal vorgetanzt und dann in tausend kleinen Schritten gemeinsam ertanzt.
Easy , der Bergriff ist relativ, aber bei diesem Tanz mussten wir Enrico Recht geben.
Er war easy.
Im Laufe des Tages wurden nicht nur die Beine schwerer, sondern auch die Choreografien der Tänze.
Viele Trink- und Schwätzpausen, ein üppiges Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen versüßten uns die zum Teil anstrengende Beinarbeit.
Auch die Bauchmuskeln wurden stark beansprucht, da Enrico immer wieder einen kecken Spruch oder Witz auf den Lippen hatte.
Berliner Schnauze eben ;-)
Ebenso lernten wir theoretisches über diverse Tanzschritte.
Muss man die Fersen oder die Hacken belasten, wenn man eine galante Drehung ohne Absturz machen möchte?
Wo ist überhaupt der eigene Masseschwerpunkt?
Und wie ist das mit der Gewichtsverlagerung?
Sicher wollten einige von uns Mädels einen Teil ihres Gewichtes wo anders lagern, aber so war das wohl nicht gemeint.
Am intensivsten haben wir uns mit der liegenden Acht beschäftigt.
Mit den Hüften, von links hinten nach rechts vorne eine diagonale Linie ziehen, dann einen Bogen mit der rechten Hüfte nach rechts unten schreiben um sie dann wieder diagonal nach links oben zu bewegen. Das natürlich mit dem angespannten Masseschwerpunkt und ohne viel mit den Schultern zu wackeln.
Wow, das war fast mehr Kopfarbeit und Frustbewältigung, als galantes Hüftkreisen.
Als wir dann zur Musik die Hüften bewegten nahmen wir uns bestimmt alle vor, das zuhause vor dem Spiegel zu üben…….und am besten ganz alleine.
Enrico versprach uns:“ It comes naturally“
Doch das zweifeln wir noch ein bisschen an.
Ob „Dat hörsde an de Musik“ wirklich mal wahr wird und ob „Easy-options“ (gesprochen-iiesii-obbdschens-) wirklich easyer sind , bezweifeln wir auch noch.
16.30 Uhr: Der sechste Linedance sollte nun in unsere Köpfe und Füße.
Müdigkeit und Erschöpfung breitete sich aus und Schritte, welche uns vorher noch leicht fielen wurden zur Herausforderung.
Mit endloser Geduld erklärte und tanzte Enrico immer und immer wieder die gleichen Schrittfolgen……
18 Uhr: Geschafft. Wir hatten es geschafft und wir waren geschafft, aber sehr zufrieden.
Ja,…. wir freuten uns auf den nächsten Morgen.

Sonntag, 9.30 Uhr:
Kaffee, Wasser und wieder ein strahlender Enrico.
Tatsächlich konnten wir mit nur kurzen Wiederholungen alle 6 Tänze vom Vortag tanzen.
Sogar der sechste verflixte Tanz, wurde mit einer Easy-Option für alle tanzbar.
Nur das mit den kreisenden Hüften war noch nicht ganz zufrieden stellend,
aber Enrico Adler kommt im nächsten Jahr wieder und hilft uns bei der Suche nach der liegenden Acht in uns.
Ein fettes Dankeschön an Nicole, Marion und Silvia für die tolle Organisation.

Helga 7

 
Die Harxheimer Tanz- und Trachtengruppe zu Besuch in Pfalzdorf 05.10.-07.10.2012 PDF Drucken E-Mail

Auch dieses Jahr waren wir, die Tanz- und Trachtengruppe der SG 03 Harxheim, wieder bei der Jugendtanzgruppe Pfalzdorf zum Erntedankfest eingeladen, mit denen wir eine langjährige Freundschaft pflegen. Dieses mal allerdings mit der Besonderheit, dass die Pfalzdorfer Jugendtanzgruppe ihr 20 jähriges Jubiläum und die Kindertanzgruppe Pfalzdorf ihr 5 jähriges Jubiläum feierte. Daher waren dieses Jahr auch viele andere Trachtentanz- gruppen eingeladen, wie zum Beispiel die Volkstanzgruppe Neuerkirch-Külz.

Am Freitag, den fünften Oktober erreichten wir nach fast vierstündiger Autoreise gegen 20 Uhr endlich Pfalzdorf, das nahe der holländischen Grenze liegt. Dort wurden wir wie immer sehr freundlich und offen empfangen und hatten die Gelegenheit auch die anderen Tanzgruppen bei einem anschließenden Volkstanzabend kennen zulernen.

Nach einer kurzen Nacht hatten alle Tanzgruppen die Gelegenheit gemeinsam in der Mensa der dortigen Hauptschule zu frühstücken, bevor ein schöner Erntedankgottesdienst im Festzelt gefeiert wurde. Dem Erntedankfest zu ehren wird in Pfalzdorf traditionell ein zweistündiger Erntedankumzug begangen, was uns auch dieses Jahr, obwohl wir diesmal nicht auf einem Wagen fuhren, sondern liefen, viel Freude bereitet. Die anschließende Krönung der neuen Erntekönigin und die Auftritte der verschiedenen Tanzgruppen im Festzelt waren an diesem Tag sicher ein Höhepunkt für alle Beteiligten und auch das gemütliche Zusammensein, nach dem Abendessen, bereitete uns viel Spaß.

Sonntags wurden dann die Jubiläen der Pfalzdorfer Tanzgruppen gefeiert. Nach dem Frühstück gab es, ihnen zu ehren, eine Andacht, bei der sich der Pfarrer viel Mühe gab, biblische Bezüge zum Tanzen herzustellen, was ihm auch sehr gut gelang. Bei Kaffee und Kuchen hatten alle Tanzgruppen wieder die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen, was zu einem sehr schönen, amüsanten und vielseitigen Nachmittag führte.

Als die Veranstaltung dann gegen 16 Uhr ihr Ende fand, war es auch für uns wieder Zeit nach hause zurück zu kehren, wobei auch die Verabschiedung wieder sehr herzlich ausfiel und neue Kontakte zu anderen Tanzgruppen geknüpft waren.

Wir können also mit großer Freude an dieses schöne Wochenende zurückdenken und freuen uns schon auf das nächste Treffen mit den Pfalzdorfer Tanzgruppen.

Mirjam Bässler

 
Tanzfieber 2012 PDF Drucken E-Mail

Alle Jahre wieder- oder aber es war einmal- so fangen Märchen an und verzaubert wurden wir alle wieder...

Am 11.März zum 7.Tanzfieber in Harxheim wurden wir zunächst vom Kinderballett der Fidelen Brüder aus Gau-Bischofsheim in die gesamte Welt entführt. Mit den Fahnen der Nationen und fetziger Musik ging es tänzerisch um die Weltkugel.

Danach gab das Kinderballett des Bodenheimer Carneval Vereins als süße rothaarige Clowns ein Potpourri von Oliver Mager, indem sie mit der Pappnas aus Pappmache und Konfetti in der Blutbahn nackisch um den Weihnachtsbaum getanzt sind.

Die Tanzflöhe des Lörzweiler Carneval Clubs verschafften sich mit ihrem Einzug als Boxer echten Respekt, um dann mit viel Spaß musikalisch dem Papa die Turnschuhe anziehen zu wollen. Ob da wohl die Papas mehr gefordert werden sollen?

Die nächsten beiden Gruppen waren vom TV 03 Schwabsburg- die sich wohl keine Gedanken über den Nachwuchs machen müssen. Sowohl die „Moonlight Dancers“ als auch die „Fantasy Dancer-Shining Stars“ waren zahlenmäßig super vertreten. Die glänzenden lila Oberteile der jüngeren Tänzerinnen machten was her und wer schon mal mit Kindern in diesem Alter trainiert hat, weiß, wie schwer so etwas ist. Die Größeren kamen als Steinzeitmenschen, tanzten zu der Musik der Flintstones- japadabadu und hatten richtig Spaß an ihrem Auftritt.

Nach der Pause und gestärkt durch die leckeren selbstgebackenen Kuchen waren die Zuschauer gespannt auf den 2.Teil.

Los ging es mit den Tanzmäusen des Lörzweiler Carneval Clubs. Als Badenixen in schillerndem Kostüm und bunter Badekappe ließen sie uns teilhaben an dem Leben unter und über Wasser, super Idee und sehr schön umgesetzt.

Dann sahen wir eine tolle Darbietung des Jugendballetts der Bodenheimer Schoppengarde. In erschreckenden Kostümen und Masken entführten sie uns in die Welt des Thriller von Michael Jackson. Gekonnte Bühnenshow- danke hierfür.

Dann ging es zurück in die 50er/ 60er Jahre. „Just 4 Fun“, das Jugendballett der Harxheimer Karnevalsgesellschaft, tanzte in rosa Petticoatkleidern und bewies, das Musik und Tanz schon immer voll Rhythmus, Flirts und Spaß waren.

Auch als ein Gewächs der HKG machte das Jungenballett „Unknowns“ den Abschluss. Sie zeigten, als Bauarbeiter getarnt, das Harxheim im Baugewerbe keine Bedenken über den Nachwuchs haben muss und natürlich auch, das nicht nur Mädels für solche Auftritte gemacht sind. Die Akrobatik ist immer wieder erfrischend anders.

Toll ist, das es in Harxheim nicht um Platzierungen und Preise geht. Der Spaß am Tanz und der Bewegung steht im Vordergrund und es muss nicht immer alles perfekt sein. Wir bedanken uns bei allen Akteuren, den Veranstaltern und den hilfreichen Händen, ohne die dies alles nicht möglich wäre.

Tanzfieber 2013, wir kommen....

 
Linedance- Workshop (2011) PDF Drucken E-Mail

Am 15./16. Januar war es soweit- wir begrüßten den vierfachen Linedance Weltmeister EnricoLinedance Adler aus Berlin in unserem schönen Harxheim.

Der Grund seiner Anreise- ein Linedance-Workshop, der uns Samstag und Sonntag beschäftigen sollte.

24 Frauen und ein Mann, hört sich toll für den Mann an, aber der war vollauf damit beschäftigt, uns die Schrittkombinationen näher zu bringen.

Eins und zwei, drei und vier, fünf, sechs und sieben und acht- oder auch und eins und zwei und drei und vier, fünf, sechs, sieben und acht. Oder und und und... Immer mindestens eine Achterkombination pro Wand.

Hört sich für den Laien vielleicht gar nicht so viel oder sehr schwer an, aber wer es schon mal ausprobiert hat, weiß, welche Kopf- und Körperleistung damit verbunden ist.

5 Stunden- 5 neue Tänze...

Es wurde viel gelacht, die ein oder andere falsche Drehung vollführt und alle waren mit ganzem Einsatz dabei.

Am Abend dann noch eine kleine Verschnaufpause beim Italiener, um die unnötig verbrauchten Kalorien dem Körper wieder zuzuführen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns dann noch einmal, um die Tänze  zu wiederholen und einen letzten hinzuzufügen. Manche waren davon überzeugt die Tänze noch nie mitgemacht  (oder über Nacht wieder vergessen) zu haben.

Es war ein schönes Wochenende, nur schade, das den Männern immer der Mut fehlt. Ich bin fest überzeugt, Spaß würde es ihnen genauso machen.

Aber es wird bestimmt nicht der letzte Workshop dieser Art sein, also bis zum nächsten Mal...

Marion Schneider

 
Erntedank in Pfalzdorf 30.09.11-02.10.11 PDF Drucken E-Mail

Das eigentliche Pfalzdorf- Wochenende begann für mich am Donnerstag, den 29.09.11, da ich meine Tracht bei Nicole abholen musste. Somit bekam ich schon vorher ein bisschen das feeling für das bevorstehende Wochenende. Freitags trafen wir uns dann alle gemeinsam und machten uns auf zum 350 km entfernten Pfalzdorf. Da dies meine erste Fahrt dorthin werden sollte, war ich Anfangs noch ein bisschen skeptisch. Dort angekommen legte sich die Skepsis aber schnell wieder, da wir sehr herzlich begrüßt wurden und Abends noch lange beieinander saßen. Es war ein sehr schöner erster Abend. Am nächsten morgen hieß es dann aber früh aufstehen, da es um 9 Uhr Frühstück gab. Nach dem leckeren Frühstück gingen wir gemeinsam zu unserem Zugwagen, mit dem wir später am Erntedank- Umzug teilnehmen sollten. Der Umzug ging gefühlte 20 Minuten, da wir sehr viel spaß auf dem Wagen hatten. Tatsächlich verbrachten wir aber 2 Stunden dort. Wieder auf dem Festplatz angekommen, tanzten wir mit den Pfalzdorfern 3 Tänze gemeinsam in Tracht und danach wurde ausgelassen auf die Musik des DJ´s getanzt. Es war wirklich ein gelungener Tag!

Am Sonntagmorgen frühstückten wir wieder in alter Frische gemeinsam und brachen dann um halb 12 wieder nach Harxheim auf.

Jetzt muss ich sagen, das mir das Wochenende sehr gut gefallen hat und ich mich schon riiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig auf nächstes Jahr freue!

Meike Steckmann

 
Die Tanz- und Trachtengruppe in Ludwigsau-Tann PDF Drucken E-Mail

Am 30.07.11 fuhr eine kleine Delegation (Nicole Muth, Simone Roßbach, Wolfgang Brieske, Susi Weyers) der Tanz- und Trachtengruppe von der SG 03 nach Ludwigsau-Tann zum 6. internationalen Tanztreffen. Eigentlich wollten wir ja auch dort tanzen aber Krankheitsbedingt und durch die Sommerferien konnten wir leider nicht tanzen. Aber nicht desto trotz wollten die kleine Delegation sich dieses Tanztreffen nicht entgehen lassen. Um 19:30 Uhr sind wir dann in der Besengrundhalle in Ludwigsau- Tann angekommen.

Wir wurden freudig empfangen und dann ging’s auch schon los.

Erst tanzten die Gastgeber von Ludwigsau- Tann.

Danach sollte es ein Feuerwerk der Tanzkunst beben. Eine kubanische Tanzgruppe die durch halb Europa reist, zauberte laue Sommernächte in die Besengrundhalle man hat ein CubaLibre in der Hand. Obwohl das Wetter hier ja nicht danach war. Aber auch der andalusische Flamenco war nicht zu verachten. Nach tollen und bunten 3 Stunden ging’s wieder auf die Heimfahrt. Wo noch reichlich diskutiert wurde was jetzt das schönste war.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir das nächste Mal mittanzen wollen und der rhythmische, kubanische Hüftschwung noch bis dahin geübt werden muss.

Auf diesem Weg wollten wir uns bei unserem Fahrer (Wolfgang) mal bedanken, dass er uns so gut in und auch wieder nach Hause gebracht hat.

Susi Weyers

 
Tanzfest der LAG auf der BUGA in Koblenz 15.Mai 2011 PDF Drucken E-Mail

Pünktlich um 8.30 Uhr startet unser Bus in Richtung Koblenz. Unser Ziel: Die BuGa, dort fand eine Tanzveranstaltung der LAG Tanz statt. War das Wetter in Harxheim noch recht vielversprechend, erwartete uns in Koblenz strömender Regen. Vom Wetter der letzten Tage verwöhnt, hatten wir alles dabei, nur keine Regenschirme. So lange wie möglich drückten wir uns im Bus herum, aber dann mussten wir los. Mit der Haube unterm Arm machten wir uns auf zum BuGa-Gelände. Doch Petrus war uns hold und der Regen lies rasch nach. Vorerst.

Zielstrebig durchquerten wir die großzügig angelegten Rasenflächen und fuhren mit der Seilbahn zum kleineren Teil des zweigeteilten BuGa-Geländes rund ums Deutsche Eck. Dort trafen wir unsere Freunde aus Pfalzdorf, die wir herzlich begrüßten. Und dann ging es auch schon los.

Rasch suchten wir für unsere Taschen und Jacken einen Platz, um anschließend mit den anderen 14 anwesenden Tanzgruppen die Veranstaltung mit einer Polonäse zu eröffnen. Der Mittag war dann so geplant, dass alle Tanzgruppen für je 10 Minuten die Gelegenheit hatten, einen Ausschnitt aus ihrem tänzerischen Repertoire zu zeigen.

Um die Zeit für die wartenden Gruppen so kurzweilig wie möglich zu gestalten, kamen immer wieder alle Gruppen zu Gemeinschafts-Tänzen zusammen. Und natürlich nutzen wir die Zeit bis zu unserem Auftritt auch dazu, das Gelände und die Ausstellungen genauer anzuschauen.

Wettertechnich bot der Tag alles, was Petrus sonst so übers Jahr verteilt zu bieten hat. Außer Schnee bekamen wir von strahlendem Sonnenschein bis dicke Wolken, von Nieselregen bis Wolkenbruch und von Windstille bis Sturmböen alles geboten, und das alles in einem raschen Wechsel.

Das tat der Stimmung und den Zuschauern aber zum Glück keinen Abbruch. Gegen 16.45 Uhr beendeten alle Gruppen den Nachmittag so wie sie den Morgen begonnen hatten, mit einem gemeinsamen Tanz. Relativ zügig packten wir unser Sachen zusammen und kehrten zurück zur Seilbahn, um vor der Heimfahrt nochmal den wesentlich größeren Teil der BuGa zu besichtigen. Um 19.00 Uhr waren dann alle wieder am Bus und müde, kaputt aber doch zufrieden ließen wir uns nach Hause fahren.

Nadja Kafitz

 
Harxheimer "Irish Folk Night" in der Sporthalle PDF Drucken E-Mail

Im März dieses Jahres erhielten wir, die Linedance-Gruppe, eine Anfrage des PopChor Harxheim, ob wir uns mit einigen Tänzen eine Teilnahme an der geplanten Irish Folk Night am 27. September vorstellen könnten. Die Idee einer übergreifenden Veranstaltung unter Teilnahme von PopChor, Linedance-Gruppe und der Irish Folk-Band "AnTor" war etwas völlig Neues und gefiel uns spontan. Schließlich hatten wir ja schon einen ganzen Irischen Tanz im Repertoire und so sagten wir gerne zu. Ein Tanz alleine reichte natürlich nicht, daher hieß das für uns ab diesem Zeitpunkt konsequente Vorbereitung auf den großen Abend: Mit großer Disziplin der Gruppe und hohem Engagement unserer Leiterin Nicole Muth haben wir dann noch weitere passende traditionelle Tänze sowie einen modernen irischen Tanz einstudiert. Mit dem Näherrücken des Termins wuchs auch unsere Nervosität. Aber schließlich klappten trotz des Lampenfiebers alle Tänze sehr gut. Den krönenden Abschluss des Abends bildete dann ein gemeinsamer Auftritt mit der irischen Folk Band AnTor, dem PopChor und uns Lindancern. Es war ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Abend, der uns allen viel Spaß gemacht hat.

Silvia Geiberger